Achtgeschossiger Holzbau, Bad Aibling

In Bad Aibling bei München entstand in grüner Umgebung ein achtgeschossiges Wohngebäude - mit knapp 25 Metern das derzeit höchste Holzhaus Deutschlands. Dieses zukunftsweisende Projekt wurde unterstützt von Forschern der TU München, der Hochschule Rosenheim und dem ift Rosenheim.
Die gesamte Tragkonstruktion des Gebäudes besteht aus Holz, nur der Treppenhauskern wurde aus Brandschutzgründen in Beton ausgeführt. Auch die Fassade ist mit Holz bekleidet und nur stellenweise durch Putzflächen ergänzt.
Aufgrund der Wahl spezieller Dämmstoffe und Bekleidungen bei den vorgefertigten Wand- und Fassadenmodulen war es möglich, in diese Höhen bauen zu können – ohne dabei die Bauvorschriften der MBO für Gebäude der Klasse 5 mit einer Fußbodenhöhe von mehr als 13 Metern zu verletzen.
Die tragenden Fassadenelemente basieren auf einer Holzmassivriegelwand, ausgesteift mit Furnierschichtholz-Schwellen und Rähmen, beidseitig beplankt mit fermacell Gipsfaser-Platten.