Jetzt anmelden: Fermacell Holzbautage 2017

07.08.2017
Im Fokus: Trockenestriche und neue Normen im HolzbauUm Trockenestriche und neue Normen im Holzbau geht es bei den fermacell Holzbau-Tagen, die am 9. und 10. November 2017 im fermacell Informations-Zentrum in Bad Grund stattfinden. Architekten, Ingenieure sowie Unternehmer und Führungskräfte aus Zimmerei- und Holzbaubetrieben profitieren dabei von hochkarätigen Vorträgen, die die besonderen Vorzüge von Trockenestrich als Garant für den modernen und effizienten Holzbau vorstellen. Weitere Schwerpunkte sind die neue Brandschutznorm im Holzbau sowie neue Erkenntnisse zu VOCs im Holzbau.

Der Bau boomt, die Auftragsbücher sind voll, kurzfristige Handwerkertermine sind derzeit kaum zu bekommen. Viele Kunden warten daher nicht nur ungeduldig auf die Fertigstellung von Modernisierungs-maßnahmen, sondern auch auf den Einzug ins neue Haus. Der hohe Vorfertigungsgrad von Holzhäusern und die schnelle Montage auf der Baustelle – und dies sind wichtige Vorzüge gegenüber dem Massivbau – könnten eine schnelle Nutzung der Immobilie ermöglichen. Verzögert wird der Einzug jedoch häufig durch den Einbau von Nassestrich. Lange Trocknungszeiten stehen dabei einer zügigen Fertigstellung im Weg. Trockenestriche punkten hier mit Argumenten wie trockener Einbau ohne Feuchteeintrag sowie wirtschaftlicher und schneller Verarbeitung. Dabei sind Eigenschaften wie hohe Belastbarkeit durchaus mit herkömmlichen, massiven Estrichen vergleichbar. Grund für fermacell, das Thema Estrich im Holzbau in den Mittelpunkt der diesjährigen Holzbautage zu stellen.

Der Start in die Veranstaltung gelingt mit dem Vortrag von Dipl.-Ing.Ernst Ulrich Köhnke, Büro für Holzbau + Bauphysik GmbH, Uelsen, der sich das Thema Trocknungsschäden im Holzbau vorgenommen hat. Dipl.-Ing. Henrik Thoms, Fermacell GmbH, stellt in seinem Vortrag Trockenestriche und Nassestriche gegenüber und zeigt dabei wichtige Faktoren für die richtige Auswahl eines geeigneten Systems auf. Zimmermeister Daniel Friedrichson von der LiWooDHolzmodulbau AG erklärt, warum sich Trockenestrich besonders in der Praxis des Modulbau bewährt hat und nennt dabei als wesentliche Vorzüge die Verkürzung der Bauzeit sowie die unkomplizierte Verarbeitung. „Wie können Fehler durch Überlegungen vor der Ausführung verhindert werden?“ fragen Dipl.-Ing. Jens Morscheid und Dipl.-Ing. Dirk Lindner von der Fermacell GmbH und bieten in ihrem Vortrag Hinweise auf Details und bauliche Voraussetzungen. Gemeinsam stellen Dipl.-Ing. Georg Sponfeldner von Fermacell sowie Dipl.-Ing. Wolfgang Stahl von der Steico GmbH Lösungen für gehobene Ansprüche im Schallschutz mit CLT-Decken vor. Um die sichere Planung von Trockenestrichen im Nassbereich geht es im Vortrag von Dipl.-Ing. Frank Bode, Fermacell GmbH. Hier stehen die Anforderungen, die beim Einsatz von Trockenestrichen in Nassräumen beachtet werden müssen, im Fokus. Vorgestellt werden außerdem zwei sehr unterschiedliche Fußbodenheizungssysteme in Verbindung mit Trockenestrich. Dabei werden ein konventionelles in Formplatten verlegtes und ein nachträglich in die Estrichoberfläche gefrästes System einander gegenübergestellt. Dipl.-Ing. Markus Möllenbeck, Fermacell GmbH, zeigt Möglichkeiten und neue Lösungen für den Holzbau auf, die sich aus der Neufassung der DIN 4102-4 ergeben. Lösungen und Varianten für die Ausführung und Detailausbildung bei Gebäudeabschlusswänden präsentiert Dipl.-Ing. Andreas Mau von Fermacell. Die Erfahrungen eines Brandschutzingenieurs zu Nachweisen bei Abweichungen von den Bauordnungen aufgrund spezieller räumlicher und gestalterischer Gründe liefert der Vortrag von Dr.-Ing. Michael Merk, Fire & Timber. ING, München. Eine Brücke von den Holzschutz-Maßnahmen der 1970er Jahre zum modernen Holzbau schlägt der Vortrag von Dipl.-Ing. Bernd Kirchhoff, Bau – und Energieservice, Rehburg-Loccum und fragt dabei „Was können wir aus den Fehlern der Vergangenheit lernen und wo haben wir auch heute noch Verbesserungspotential?“


Fermacell GmbH
Düsseldorfer Landstraße 395 / 47259 Duisburg
www.fermacell.de / info@xella.com


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