Xella steht für Energiewende und Nachhaltigkeit

Xella Messestand auf der BAU 2013

Als Marktführer für ökologische Baustoffe und nachhaltige Lösungen präsentiert sich Xella während der BAU 2013 in München in Halle A 2, Stand 103. Dabei bündelt der Duisburger Hersteller von Wand- und Trockenbaustoffen die Kompetenzen der Marken Ytong, Silka, Multipor, Hebel, Fermacell und Fels auf einem gemeinsamen Messestand. Während Xella Deutschland das Thema wärmedämmende Baustoffe für die Energiewende in den Mittelpunkt seines Messeauftritts stellt, präsentiert sich Fermacell mit den Schwerpunkten Brandschutz, Schallschutz und Feuchteschutz. Die Präsentation sämtlicher Marken erfolgt als ganzheitlichen Ansatz, der auch baubiologische Aspekte wie den Bereich Wohngesundheit einbezieht und den Menschen in seinem Lebensraum Haus und Wohnung sieht.

Der diesjährige Messestand der Xella Gruppe wurde von dem Design-Professor Manfred Wagner entworfen, der für sein mutiges und innovatives Design bekannt ist. Seine Fähigkeit, Corporate Identities für den Raum zu übertragen und zu emotionalisieren, wurde mit der Verleihung zahlreicher Auszeichnungen gewürdigt. Das für Xella entworfene Konzept ist spartenübergreifend angelegt. Angesprochen werden sollen vorrangig die Zielgruppen Architekten und Planer, aber auch Verarbeiter aus den unterschiedlichen Gewerken.
 
Die Botschaft des von den Farben der Marken Ytong (gelb) und Fermacell (orange) dominierten Messestandes ist klar: Sämtliche Marken des Duisburger Baustoff-Herstellers stehen für Energieeffizienz, Technikkompetenz, Nachhaltigkeit und Qualität. Dominiert wird die Standarchitektur von drei Kuben, die als Themeninseln die Produktinnovationen der Marken Ytong, Silka, Multipor und Fermacell multimedial inszenieren und so eindrucksvoll die facettenreiche Produktvielfalt der Xella Gruppe präsentieren. Einer der Kuben ist ausschließlich dem Thema Modernisierung vorbehalten: Erstmalig zeigen hier Xella Deutschland (mit der Mineraldämmplatte Multipor) und Fermacell gemeinsam entwickelte Lösungen für die Modernisierung und Renovierung.
 
Ytong Porenbeton für die Energiewende
Mit Ytong Porenbeton positioniert sich Xella auch zukünftig im monolithischen Neubau. Dabei wird Ytong Porenbeton einer der wichtigsten Akteure bei der Umsetzung der Energiewende. Die einschaligen, massiven Außenwandkonstruktionen übertreffen auch die verschärften energetischen Anforderungen bei weitem. Die ständige weitere Optimierung der Lambda-Werte von Ytong Porenbeton wird auch zukünftig dafür sorgen, dass die gesetzlich formulierten Vorgaben an den Bau eines Hauses deutlich unterschritten werden können.
 
Im Rahmen der kontinuierlichen Entwicklungsarbeit bei Xella wurde soeben nach nunmehr zweieinhalbjähriger Planungs- und Vorbereitungsphase das Energieplushaus in Brieselang bei Berlin fertig gestellt. Das Projekt ist offizielles Modellprojekt im Rahmen der Forschungsinitiative des Bundesamtes für Bauwesen und Raumordnung. Ziel ist, neue Einsichten für die Zukunft des Einfamilienhausbaus zu gewinnen.
 
Silka protect
Für bauphysikalische Anforderungen, besonders im Bereich Schallschutz und Strahlenschutz, wirken sich hohe Rohdichten positiv aus. Xella Deutschland wird auf der BAU 2013 den Silka protect präsentieren. Dem Silka protect wird während der Produktion ein mineralischer Schwerzuschlag zugesetzt. Damit werden noch bessere Schutzeigenschaften gegen Lärm und elektromagnetischer Strahlung erreicht. Silka protect wird ausschließlich aus mineralischen und natürlichen Rohstoffen hergestellt und ist somit wie alle Xella Baustoffe besonders umweltverträglich.
 
 
Im Modernisierungsmarkt punkten: Die starke Marke Multipor
Mit der eigenständigen Marke Multipor will Xella Deutschland künftig im wichtigen Dämmstoffmarkt präsent sein. „Das Geschäft mit Neubauten,“ erklärt Markus Blum, Geschäftsführer Vertrieb bei Xella Deutschland, dazu, „stagniert, der Modernisierungsmarkt boomt. Dieser schnell wachsende Markt unterscheidet sich durch ein vollständig anderes Profil und spezielle Anforderungen vom Neubaumarkt. Deshalb präsentieren wir uns in diesem Segment mit der Marke Multipor und einer umfassenden Produktfamilie, die genau auf diesen Markt zugeschnitten ist.“
 
Auf Basis der Multipor Mineraldämmplatte hat Xella außerdem das vollmineralischen Multipor Wärmedämm-Verbundsystem entwickelt, das formstabil, druckfest, diffusionsoffen und nicht brennbar ist. Die vollmineralische Wärmedämmung besteht ausschließlich aus natürlichen und mineralischen Rohstoffen wie Sand, Kalk und Wasser. Diese werden mit dem mineralischen Bindemittel Zement dauerhaft verbunden. Für die Herstellung des mineralischen Multipor WDVS sind keine gesundheitsgefährdenden Substanzen notwendig. Zum Schutz vor Algen- und Pilzbefall werden kunststoffgebundene Außenwärmedämmungen mit Bioziden ausgerüstet. Neue Untersuchungen zeigen, dass diese Problemstoffe ausgewaschen werden und über das abfließende Regenwasser in das Grundwasser gelangen können. Dämmsysteme wie das Multipor WDVS, verfügen dagegen über einen optimalen Feuchtehaushalt und trocknen nach Feuchtebelastung schnell wieder ab. Sie sind daher am ehesten geeignet, den Algenbewuchs zu verhindern.Deshalb verursacht das Multipor WDVS deutlich weniger Emissionen als andere Fassadenbaustoffe und ist vollständig recycelbar.
 
Altbewährte Baustoffe wie Lehm liegen im Trend
Immer mehr Bauherren kehren zu altbewährten Baustoffen zurück, die nicht nur gute gestalterische Möglichkeiten bieten, sondern auch gesunde wohnphysikalische Eigenschaften mitbringen. Xella Deutschland präsentiert zur BAU 2013 mit dem neuen Multipor Lehmmörtel ein Produkt, das ausschließlich aus den natürlichen Stoffen Sand und Lehm besteht. Es ist als Systemergänzung (Klebemörtel und Innenputz) zum Innendämmsystem Ytong Multipor für Neu- und Altbauten sowie zur Restaurierung von historischen Gebäuden optimal geeignet. Seine bauphysikalischen Eigenschaften sind zudem eine gute Ergänzung zu denen der Multipor Mineraldämmplatte. Speziell wenn es um die energetische Sanierung von Fachwerkgebäuden geht, spielen die beiden ökologischen Baustoffe ihre Stärken voll aus.
 
Zum zweiten Mal: Das Baubuch 2013 I 2014
Pünktlich zur BAU 2013 wird das Baubuch in der zweiten Auflage erscheinen. Auf über 600 Seiten finden Planer, Verarbeiter und Baustoff-Fachhändler darin das komplette erweiterte Produktprogramm sowie alle relevanten technischen Daten und Verarbeitungshinweise von Ytong Porenbeton, Silka Kalksandstein und Multipor Mineraldämmplatten. Mit berücksichtigt wurden darin außerdem die neuen gesetzlichen Vorgaben sowie die überarbeiteten und europaweit harmonisierten Normen.
 
Ytong Kollektion: Legendary Clever
Unter dem Motto "Legendary Clever" stellt Xella auf der Bau seinen überarbeiteten Online-Shop vor. Pünktlich zur Vorstellung gibt es auch neue Produkte aus der beliebten Ytong Kollektion. Die kommunikative Neuausrichtung der noch jungen Produktkategorie und die Kommunikationsoffensive soll die Marke Ytong im Wettbewerb unverwechselbarer auftreten lassen und sie einer breiteren Zielgruppe zugänglich machen.

Xella Aircrete Systems – EnEV gerechte Wirtschaftsbauten
Als kompetenter Partner im Wirtschaftsbau ist Xella Aircrete Systems mit der Marke Hebel zur Bau präsent. Bei der Planung eines Neubaus geht es darum, nutzungsspezifische, technische und rechtliche Aspekte in eine ansprechende Form zu bringen und mit den Anforderungen der EnEV abzustimmen. Der in der EnEV 2009 vorgeschriebene Nachweis des Jahresprimärenergiebedarfs ist komplex, beinhaltet jedoch für Gewerbebauten eine gravierende Erleichterung. Bei Wohngebäuden ist es notwendig, den Wärmedurchgangskoeffizienten (U-Wert) eines jeden Bauteils zu ermitteln und mit dem Referenzgebäudes abzugleichen. Für Nichtwohnbau hingegen verlangt der Gesetzgeber für sämtliche lichtundurchlässige Teile der Gebäudehülle den mittleren U-Wert. Um ihn zu berechnen, benötigt man lediglich die Summe aller opaken Außenflächen – von der Bodenplatte über Wände, Türen und Tore bis hin zum Dach – sowie ihre jeweiligen U-Werte. 

Wirtschaftlichkeit zählt im Gewerbebau zu den grundlegenden Planungskriterien. Großformatige Montagebauteile aus Porenbeton unterstützen dieses Ziel. Sie sorgen für schnelle Baufortschritte, denn sie werden werkseitig in den statisch und bauphysikalisch entsprechenden Formaten produziert und just-in-time zur Baustelle geliefert. Weiterhin ermöglichen sie aufgrund ihrer bauphysikalischen Eigenschaften einschalige Wandaufbauten ohne zusätzliche Dämmmaßnahmen, die die Anforderungen der EnEV 2009 problemlos erfüllen.

Fermacell – Brandschutz, Feuchteschutz und Schallschutz im Fokus
Die Themen Brandschutz, Feuchteschutz sowie Schallschutz wird Fermacell in den Mittelpunkt seines Messeauftritts stellen. Gleichzeitig präsentiert sich der Duisburger Marktführer für Gipsfaser-Platten während der Bau als langjähriger und zuverlässiger Partner der Zimmerer und Holzbauer. Diese Partnerschaft spiegelt sich seit mehr als 40 Jahren in den Anwendungen und Konstruktionen wider, die Fermacell für den Holzbau entwickelt hat. Produkteigenschaften wie hohe Stabilität, hervorragende Brandschutzeigenschaften und gute Verarbeitbarkeit machen Fermacell Gipsfaser-Platten zum idealen Produkt für den leistungsfähigen Holzbau.
 
Zentrales Thema bei Fermacell ist der Brandschutz. Sowohl Fermacell Gipsfaser-Platten als auch die zementgebundenen Platten der Marke Fermacell Aestuver bieten exzellenten Brandschutz für unterschiedlichste Einsatzbereiche. Mit Fermacell Aestuver verfügt das Unternehmen über Produkte, die Brandschutz für hochspezialisierte Anwendungen auf höchstem Niveau bieten. Wichtige Einsatzgebiete sind der Tunnelbau, Unterführungen, brandsensible Bereiche in Großobjekten sowie Brandschutz bei Leitungen und Installationen. Zum Programm gehören außerdem Produkte für Abschottungen, Brandschutzbeschichtungen und Brandschutzfugen.
 
Lösungen für Feuchträume und Fassade
Die zementgebundenen Trockenbauplatten Fermacell Powerpanel H2O bieten überzeugende Anwendungen für Räume mit dauerhafter oder hoher Feuchtigkeit in gewerblichen und industriellen Bereichen (Großküchen, Schwimmbäder, Saunen etc.). Auch in privaten Haushalten kommt Powerpanel H2O zunehmend zum Einsatz.Fermacell wird hier Innovationen vorstellen, die eine noch leichtere Verarbeitung sicherstellen. Die Platte wird durch ein umfangreiches Zubehörsortiment ergänzt. Mit Fermacell Powerpanel HD steht außerdem eine spezielle Außenwandplatte zur Verfügung. Besonders für die Bereiche Feuchträume und Fassade wird Fermacell zur Bau bewährte Produkte mit neuen Anwendungen präsentieren.
 
Um die Aktivitäten im Segment der zementgebundenen Platten ausbauen und das Produkt weiter entwickeln zu können, investiert Fermacell derzeit im Werk Calbe in Sachsen Anhalt in eine dritte Fertigungslinie zur Ergänzung der bereits vorhandenen Anlagen.
 
 
 
Modernisierung - mehr Wohnkomfort mit Trockenestrich und Gipsfaser-Platten
Gemeinsam mit Multipor hat Fermacell Lösungen für mehr Wohnkomfort durch Modernisierung entwickelt, die in einem der drei Themenkuben vorgestellt werden. Fermacell Gipsfaser-Platten sind durch ihre vielfachen Verwendungsmöglichkeiten, ihre Stabilität und ihre holzähnliche Bearbeitbarkeit für Modernisierungsvorhaben von Gebäuden aller Art besonders geeignet. Die Platten eignen sich gleichermaßen als Bau-, Feuerschutz- und Feuchtraumplatten und verfügen bei relativ geringem Gewicht über eine hohe Stabilität. Fermacell Estrich-Elementeverbinden hohe Belastbarkeit mit guter Trittschalldämmung sowie mit sicherem Brandschutz. Darüber hinaus benötigen die Elemente keine Trockenzeiten und sind somit sofort begehbar. Zur Messe stellt Fermacell das Estrich-Element 2 E 35 vor, das speziell zur Verbesserung des Trittschalls auf Massivdecken entwickelt wurde. Es ist extrem wirtschaftlich und bietet bei einer geringen Aufbauhöhe in Verbindung mit 20 mm Fermacell Ausgleichsschüttung eine Trittschallverbesserung von 31dB.
 
Erschließung neuer Märkte
Während Fermacell sich im kommenden Jahr im deutschen Markt besonders auf den hochwertigen Trockenbau und den Holzbau konzentrieren will, sollen im europäischen Ausland zusätzliche Absatzmärkte erschlossen werden. Das Unternehmen investierte im spanischen Orejo in ein neues Werk, das ab Frühjahr 2013 bis zu 12 Millionen Quadratmeter Gipsfaser-Platten produzieren soll. Von Nordspanien aus sollen damit vor allem neue Absatzpotentiale in den großen Trockenbaumärkten in Skandinavien und Großbritannien sowie in Teilen von Frankreich erschlossen werden.
 
Die Pressekonferenz zur BAU 2013 der Xella Gruppe findet am Montag, 14. Januar 2013 im Pressezentrum West von 15.00 bis 16.00 Uhr statt.
 
Der Pressetext steht im Pressebereich unter www.xella.com zum Download zur Verfügung.
 
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Xella Deutschland GmbH und Xella Aircrete Systems
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